Mehr als 300 Filialen und Logistikstandorte, je 2 bis 5 kg Bioabfälle pro Woche. Wie eine Non-Food-Kette die französischen Trennvorgaben erfüllt hat, ohne den Verkaufsteams eine einzige Aufgabe aufzubürden.
In Frankreich gilt seit dem 1. Januar 2024 die getrennte Sammlung von Lebensmittelabfällen für alle Erzeuger von Bioabfällen, auch für Unternehmen aus dem Non-Food-Bereich.
Jede Filiale erzeugt 2 bis 5 kg Bioabfälle pro Woche, überwiegend aus den Mittagspausen der Teams: Essensreste, Schalen, Kaffeesatz, Brot. Wenig für einen Standort, viel für das gesamte Netz.
Zwischen 35 und 80 Mitarbeitende je Standort, konzentriert auf den Verkauf und nicht auf die Abfallwirtschaft. Jede Lösung mit geschultem Verantwortlichen und wöchentlicher Kontrolle schied von vornherein aus.
Jederzeit belegen können, dass die Bioabfälle getrennt und verwertet werden. Ohne Rückverfolgbarkeit hält die Konformität keiner Kontrolle stand.
Bei kleinen Aufkommen wiegt die Abholung weit schwerer als die Behandlung. Mal 300 Standorte genommen, wird die Abholfrequenz zum größten Posten der Rechnung.
Gebraucht wurde also eine Lösung, die einfach, einheitlich, nachweisbar, günstig und mit der internen Organisation der Filialen vereinbar ist.
Ein Dienstleister kommt jede Woche und tauscht eine volle Tonne gegen eine leere. Für die Teams nichts zu tun, und der Dienstleister liefert die Dokumentation. Aber die Bioabfälle lagern mehrere Tage im Gebäude, und vor allem: 52 Fahrten im Jahr für ein paar Kilo, also ein sehr hoher Preis je Kilo und ein unverhältnismäßiger CO₂-Fußabdruck.
Sinnvoll ab 100 kg pro Woche, nicht für eine Non-Food-Filiale.
Die günstigste Lösung in der Anschaffung und auf dem Papier die ökologischste. Sie verlangt aber einen Verantwortlichen je Standort, regelmäßige Durchmischung und eine dosierte Zugabe von Strukturmaterial; schlecht geführt, erzeugt sie Gerüche und zieht Schädlinge an. Der entstehende Kompost muss vor Ort ausgebracht werden.
Machbar an einem motivierten Standort, nicht steuerbar über ein Netz von 300.
Die Bioabfälle werden vor Ort in einem geschlossenen Komposter stabilisiert, geruchsfrei und ohne Belästigung, und nur ein- bis zweimal im Jahr abgeholt. Die Teams leeren einen Vorsortiereimer, mehr nicht. In Frankreich stellte jede Abholung ein Zertifikat aus, das als Nachweis diente.
Das Beste aus beiden Welten bei einem Aufkommen unter 60 kg pro Woche.
Vorkompostierung ist die erste Stufe der Kompostierung, direkt vor Ort ausgeführt, ohne den Prozess bis zum normgerechten Kompost zu treiben. Die Bioabfälle sind stabilisiert, geruchsfrei und ohne Belästigung, und lagern bis zur Abholung unter guten Bedingungen.
Die Frequenz zu senken senkt die Kosten, aber auch den Kohlenstoff. Ersetzt man die üblichen 52 Fahrten im Jahr durch 1 oder 2 Abholungen, sinkt der Transport-Fußabdruck im selben Verhältnis. Für eine Filialkette mit geringen Mengen ist das der entscheidende Hebel.
In Frankreich wurde er geliefert und an dem Platz aufgestellt, den die Filiale je nach Grundriss gewählt hatte. Kein Fundament, kein Anschluss: er verbraucht nichts.
Einfache Bildtafeln leiten die Teams an, vor allem im Pausenraum, wo das Aufkommen tatsächlich entsteht.
Essensreste, Schalen, Kaffeesatz: der Vorsortiereimer bleibt im Pausenraum, wie ein weiterer Papierkorb.
Alle 2 bis 3 Tage kippt es den Vorsortiereimer in den Komposter. Das ist der einzige wiederkehrende Handgriff, den der Standort leisten muss.
Nach ein bis zwei Jahren, je nach Modell, ging das Material an eine örtliche Kompostieranlage und wurde zu Dünger. Ein Zertifikat wurde ausgestellt: nach französischem Recht war das der Nachweis.
Für ein Netz wie unseres mit mehr als 300 Filialen war es wichtig, die operative Last für die Filialteams so gering wie möglich zu halten. Die Lösung von Easy To Compost hat das geleistet und dabei die Belästigungen im Griff behalten: keine Gerüche, keine Fruchtfliegen, keine Nagetiere. Die digitale Dokumentation erlaubt uns außerdem, die vorgeschriebene Rückverfolgbarkeit zu garantieren. Indem wir 52-mal seltener abholen lassen, haben wir unsere Logistikkosten und unsere CO₂-Bilanz gesenkt.
Ein gut geführter Kompost riecht nicht. Nicht das Kompostieren macht Probleme, sondern die falschen Bedingungen: zu feuchtes, zu stark verdichtetes, nie durchmischtes Material. Der Sauerstoff verschwindet, die Gärung setzt ein und mit ihr Ammoniak und Schwefel.
Die Förderschnecke wird von Hand betätigt, ohne Kraft und ohne Werkzeug. Das Material bleibt mit Sauerstoff versorgt, kompostiert also aerob: keine Gärungsnester, kein schlechter Geruch.
Bioabfälle bestehen zu 70 bis 90 % aus Wasser. Unsere Rezeptur an Strukturmaterial nimmt diesen Feuchtigkeitsüberschuss auf, unterbindet Geruchsbildung bei Wärme wie bei Kälte und dient den Mikroorganismen als Träger. Es wird mit dem Komposter geliefert.
Anders als Behälter aus Kunststoff oder Holz besteht der Behälter aus 2 mm Stahl und ist vollständig geschlossen: kein Nagetier kommt hinein, kein Geruch kommt heraus, keine Fruchtfliege legt darin Eier ab.
Ein nützlicher Hinweis: Im Sommer legen Fruchtfliegen ihre Eier schon auf den Schalen ab, bevor diese in den Komposter kommen. Es kann sie also von Anfang an geben, ohne dass sich das verhindern lässt. Eine für den Biolandbau zugelassene Behandlung stoppt die Eiablage und beseitigt die erwachsenen Tiere innerhalb weniger Stunden.
So sieht eine Filiale dieses Profils in unserer aktuellen französischen Preisliste aus. Die Zahlen kommen aus dem Rechner, wie Ihr Online-Angebot.
104 bis 260 kg Bioabfälle pro Jahr
Weit entfernt von den 1.500 kg, die ein Komposter aufnimmt: einer genügt, und er füllt sich langsam.
Gesamt89 bis 99 € netto/Monat
Je Filiale, bei Miete mit 48 Monaten Vertragsbindung; der Kauf steht ebenso offen. Für ein Netz ein einziger Vertrag und überall dieselben Konditionen.
Mein eigenes Netz kalkulieren
PeazyDas Angebot entsteht online, inklusive Preis, oder im direkten Gespräch mit uns.