Biogasanlage oder Kompostierung vor Ort: welche Lösung für Bioabfälle?
Zwei gegensätzliche Verfahren, eine einzige Zahl entscheidet: Ihre Jahresmenge. Vergleich, reale Kosten, rechtlicher Rahmen und Checkliste für die Entscheidung.

Kurze Antwort: Die beiden Wege streiten nicht um dasselbe Feld. Unter 3 000 kg Bioabfällen im Jahr an einem Standort behandelt die Kompostierung vor Ort das Material dort, wo es anfällt, ohne wöchentlichen Lkw und ohne Behandlungsvertrag. Darüber wird das Aufkommen zum industriellen Stoffstrom, und die Vergärung übernimmt. Dazwischen entscheidet nicht das Verfahren, sondern drei messbare Größen: Ihre Jahresmenge, die verfügbare ebene Fläche und die Zahl der Lkw-Fahrten, die diese Menge erzwingt.
Vergärung: anaerober Abbau in einem gasdichten Fermenter, außerhalb Ihres Standorts. Ergebnis: Biogas und feuchter Gärrest. Industrieller Maßstab, beliefert per Lkw.
Kompostierung vor Ort: aerober Abbau in einem Komposter, der bei Ihnen steht. Ergebnis: ein fester, stabilisierter Kompost. Ein ABC-Komposter nimmt bis zu 1 500 kg im Jahr auf, zwei bis zu 3 000 kg.
Der Kipppunkt: 3 000 kg pro Jahr und Standort. Darunter ist die Kompostierung vor Ort einfacher und weniger abhängig von einem Tourenkalender. Darüber ist sie nicht mehr die richtige Antwort.
Zwei gegensätzliche Verfahren, zwei verschiedene Produkte
Die Vergärung ist ein anaerober Abbau. Die Bioabfälle kommen in einen gasdichten, sauerstofffreien Fermenter, in dem Bakterien sie zu Biogas (Methan und Kohlendioxid) und Gärrest umsetzen. Das Biogas geht in ein Blockheizkraftwerk oder, nach Aufbereitung, ins Gasnetz. Der Gärrest ist ein feuchter Rückstand, der landwirtschaftlich verwertet wird, im Rahmen der geltenden Düngevorschriften. Nichts davon geschieht bei Ihnen: Industrieanlagen verarbeiten üblicherweise mehrere Tausend Tonnen im Jahr und werden per Lkw aus einem Umkreis von mehreren Dutzend Kilometern beliefert. Welcher Betrieb in Ihrer Nähe was übernimmt, klären Sie beim Aufbau Ihrer Abholung vor Ort.
Die Kompostierung vor Ort ist das genaue Gegenteil: ein aerober Abbau. Sauerstoff zirkuliert, die Temperatur steigt, Bakterien und Pilze bauen das Material zu einem festen, stabilisierten Kompost ab, der sich mit der Schaufel bewegen und ohne besondere Anlage ausbringen lässt. Er dient zuerst den Grünflächen des Standorts; fällt mehr an, als Sie brauchen, geben Sie ihn an einen Entsorger vor Ort ab. Die Seite so funktioniert es zeigt den vollständigen Zyklus, vom Vorsortiereimer in der Küche bis zum reifen Kompost.
Ein Punkt wird in Ausschreibungen oft missverstanden: Der ABC-Komposter wird nicht angeschlossen. 2 mm Stahl, 450 Liter, mechanische Durchmischung von Hand, entworfen und gebaut in unserer Werkstatt in Frankreich, ohne Strom, ohne Wasser, ohne Abfluss und ohne Bauarbeiten. Genau das unterscheidet ihn von den elektrisch beheizten Trocknern, die unter dem Etikett „elektromechanischer Komposter“ verkauft werden und deren Funktionsweise und tatsächliche Grenzen wir beschrieben haben. Ein Gerät, das trocknet, kompostiert nicht: Es verringert die Masse durch Verdunstung und gibt ein Material zurück, das anderswo noch reifen muss.
Der Vergleich, Punkt für Punkt
Die Tabelle fasst zusammen, was sich für den erzeugenden Betrieb ändert, nicht für den Betreiber der Anlage. Das ist die Lesart, auf die es ankommt, wenn Sie ein Budget abwägen.
| Kriterium | Industrielle Vergärung | Kompostierung vor Ort |
|---|---|---|
| Verfahren | Anaerob, im gasdichten Fermenter | Aerob, mit zirkulierendem Sauerstoff |
| Ort der Behandlung | Industrieanlage, außerhalb Ihres Standorts | Auf Ihrem Grundstück |
| Produkt | Biogas und feuchter Gärrest | Fester, stabilisierter Kompost |
| Verbleib des Produkts | Gasnetz oder Blockheizkraftwerk; Gärrest in geregelter landwirtschaftlicher Verwertung | Grünflächen des Standorts oder Übergabe an einen Entsorger vor Ort |
| Maßstab | Mehrere Tausend Tonnen im Jahr | 1 500 kg im Jahr je Komposter, 3 000 kg mit zweien |
| Transport der Bioabfälle | Regelmäßige Abholung, oft wöchentlich | 1 bis 12 Entleerungen im Jahr, Abholung vor Ort zu vereinbaren |
| Anschlüsse bei Ihnen | Nicht erforderlich, aber Tonnenstellplatz und Reinigung einplanen | Keine: kein Strom, kein Wasser, kein Abfluss |
| Stellfläche | Raum oder Stellplatz für Rolltonnen | Rund 1 m² je Komposter, auf ebenem Boden |
| Genehmigung bei Ihnen | Nicht Ihre Sache: Genehmigt ist die Anlage, nicht Ihr Standort | Hängt von der behandelten Menge ab; ob eine Anzeige oder Genehmigung nötig ist, sagt Ihnen Ihre zuständige Behörde |
| Inbetriebnahme | Abhol- und Behandlungsvertrag | Lieferung auf Palette, Aufbau in Eigenregie, Schulung per Videocall |
| Was den Ausschlag gibt | Aufkommen über 3 000 kg im Jahr | Aufkommen unter 3 000 kg im Jahr und verfügbare Fläche |
Was jeder Weg wirklich kostet
Auf der Seite der Kompostierung vor Ort ist die Rechnung determiniert: Das Jahresaufkommen ergibt die Zahl der Komposter und daraus die Zahl der Entleerungen. Nehmen wir einen Betrieb mit 800 kg Bioabfällen im Jahr. Das ist die Größenordnung einer Zentrale mit 230 Personen und Kaffeeecke an 220 Arbeitstagen, mit einer Einschränkung: Der ADEME-Richtwert (Frankreich) ergibt ein theoretisches Aufkommen von 1 140 kg (230 × 220 × 0,015 × 1,5), von dem die Online-Auslegung nur 70 % ansetzt. Das ist der Anteil, der nach auswärts eingenommenen Mahlzeiten, unvollständiger Trennung und Abwesenheiten tatsächlich in der Tonne landet.
- Erfasstes Jahresaufkommen, Basis der Rechnung 800 kg
- Erforderliche Komposter (je 1 500 kg im Jahr) 1
- Miete des Komposters, alles inbegriffen 79 € netto/Monat
- Entleerungen nach der Aufkommenstabelle (800 kg fällt in die Stufe 875) 6 pro Jahr
- Abholung in Frankreich: 6 Abholungen × 10 € netto 60 € netto/Monat
Gesamt139 € netto/Monat, also 1 668 € netto/Jahr
Das Gerät selbst ist zum Kauf oder zur Miete über 48 Monate erhältlich. Was bleibt, sind die Mengen, und die sind nachprüfbar. Entscheidend ist die Zahl der Entleerungen, und die wählt man nicht: Sie folgt dem Aufkommen nach einer festen Staffel (250 kg = 1 Entleerung, 450 = 2, 625 = 3, 750 = 4, 875 = 6, 1 125 = 9, 1 500 = 12). Rechnen Sie mit Ihren eigenen Kilogramm nach, in der Online-Auslegung: Sie wendet genau diese Staffel an. Wenn Sie den Kompost ohnehin auf eigenen Flächen ausbringen, genügt der Komposter allein.
Über 1 500 kg im Jahr kommt ein zweiter Komposter dazu, und alles verdoppelt sich. Ein Standort mit 2 000 kg im Jahr liegt damit bei zwei Kompostern und 9 Entleerungen im Jahr. Welche Gerätezahl die richtige ist, klärt der Artikel zur Auslegung eines Komposters nach Volumen und Menge, bevor Sie überhaupt ein Angebot anfragen.
Auf der Seite der Vergärung gibt es keinen vergleichbaren öffentlichen Preis: Er hängt vom Dienstleister ab, von der Entfernung zur Anlage, von der Tourenfrequenz und von der Qualität der Trennung. Statt eine erfundene Zahl zu nennen, verlangen Sie ein Angebot mit fünf getrennten Positionen: Tonnenmiete, Preis je Abholung, Preis je behandelter Tonne, Reinigung der Behälter und Zuschläge bei Zurückweisung einer Ladung wegen Fehlwürfen. Ehrlich wird der Vergleich erst, wenn Sie diese Positionen addieren, statt zwei Kilopreise nebeneinanderzulegen.
Der Transport, die eigentliche Trennlinie
Frischer Bioabfall besteht je nach Zusammensetzung zu 70 bis 90 % aus Wasser. Ihn abzuholen heißt, Wasser per Lkw spazieren zu fahren. Deshalb erzwingt ein Modell, das allein auf Abtransport beruht, eine hohe Frequenz: Frisches Material lässt sich nicht lange ohne Geruch und Sickersaft lagern. Die Kompostierung vor Ort verändert die Gleichung schon davor: Der aerobe Abbau verringert das Volumen und stabilisiert das Material, und das macht eine niedrige Frequenz überhaupt erst möglich.
Der Unterschied lässt sich in Fahrten zählen. Eine wöchentliche Abholung sind 52 Lkw-Fahrten im Jahr, zweimal pro Woche 104. Derselbe Standort mit 800 kg im Jahr, vor Ort behandelt, kommt auf 6 Entleerungen, also 46 vermiedene Anfahrten im Jahr, jede mit ihren Kilometern, ihrem Rampenfenster und ihrer Handhabung.
Beim CO2 hängt das Ergebnis nicht allein an der Logistik: Es hängt auch davon ab, wie viel Gutschrift man dem erzeugten Biogas und der Substitution von Mineraldünger zurechnet. Unsere Ökobilanz zwischen Kompostierung vor Ort und Vergärung legt Methode (ISO 14040 und 14044), Systemgrenze und Annahmen offen. Wie diese Ströme in eine Unternehmensbilanz kommen, zeigt die Seite CO2-Bilanz mit den Aktivitätsdaten, die Sie dafür brauchen.
Was das Recht verlangt und was nicht
Das Recht schreibt das Ergebnis vor, nicht den Weg. Nach Artikel 22 der EU-Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG müssen Bioabfälle seit dem 31. Dezember 2023 getrennt gesammelt oder am Entstehungsort verwertet werden. In Deutschland setzen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und § 3 der Gewerbeabfallverordnung das um, in Österreich das AWG 2002; die Schweiz gehört nicht zur EU und hat eigene Vorschriften. Keiner dieser Texte schreibt Vergärung, Kompostierung oder getrennte Abholung vor: Die Verwertung am Entstehungsort ist ein vorgesehener Weg. Ob sie an Ihrem Standort genügt und welche Nachweise dafür verlangt werden, sagt Ihnen Ihre zuständige Behörde.
Sanktionen sind national und unterscheiden sich deutlich: Was das Kreislaufwirtschaftsgesetz in Deutschland vorsieht, ist nicht das, was das AWG 2002 in Österreich vorsieht, und die Schweiz vollzieht außerhalb der EU ihr eigenes Recht über Umweltschutzgesetz und VVEA, kantonal und mit Unterschieden von Kanton zu Kanton. In Deutschland kommt hinzu, dass Vollzug und Bußgeld nach § 69 KrWG bei den unteren Abfallbehörden der Länder liegen: Der Rahmen variiert schon innerhalb des Landes. Die Stufenraster, die in Vertriebspräsentationen kursieren, sind außerhalb der Rechtsordnung, für die sie geschrieben wurden, genau nichts wert. Fragen Sie Ihre zuständige Behörde oder Ihren Rechtsbeistand, was für Ihren Standort gilt, bevor Sie einen Business Case auf ein Bußgeld bauen; die Verfahren ordnet unser Überblick zu Kontrolle und Sanktionen ein.
Bleibt die Sorge vor einer Genehmigungspflicht. Sie bemisst sich nach der behandelten Menge, und die ist hier klein: Ein Komposter, der 1 500 kg über ein ganzes Jahr aufnimmt, entspricht rund 4 kg pro Tag. Ob daraus an Ihrem Standort eine Anzeige- oder Genehmigungspflicht folgt, entscheidet Ihre zuständige Behörde; bei der Vergärung trägt diese Pflicht der Anlagenbetreiber, nicht Sie. In beiden Wegen entsteht der Nachweis gleich: ein datierter Beleg je Abgabe und eine Jahresübersicht, die Sie aufbewahren und mit dem Entsorger vereinbaren, der Ihr Material übernimmt.
Welches Aufkommen für welchen Weg
Die Jahresmenge entscheidet fast allein. Sie muss allerdings gemessen und nicht geschätzt sein: Wiegen Sie eine repräsentative Woche und rechnen Sie auf Ihre Öffnungstage hoch. Die Online-Auslegung liefert dazu die Kennzahlen je Branche.
| Jahresaufkommen | Passender Weg | Was das bedeutet |
|---|---|---|
| Weniger als 250 kg | Kompostierung vor Ort, 1 Komposter | Eine Entleerung im Jahr genügt, gar keine, wenn der Kompost vor Ort ausgebracht wird |
| 250 bis 1 500 kg | Kompostierung vor Ort, 1 Komposter | 1 bis 12 Entleerungen im Jahr, je nach Aufkommen |
| 1 500 bis 3 000 kg | Kompostierung vor Ort, 2 Komposter | Alles doppelt, Entleerungen eingeschlossen; rund 2 m² Stellfläche |
| Mehr als 3 000 kg | Vergärung oder industrielle Kompostierung | Die Kompostierung vor Ort ist nicht mehr die richtige Antwort: Das Aufkommen ist ein Stoffstrom, der abtransportiert werden muss |
Bei mehreren Standorten liest sich das anders: Eine Gruppe mit 3 000 kg, verteilt auf zehn Betriebe zu je 300 kg, ist kein Standort mit 3 000 kg. Jeder Betrieb wird für sich betrachtet, mit eigenem Komposter und eigener Entleerungsfrequenz. Genau so ist es bei Decathlon über das nationale Filialnetz umgesetzt. Wohin wir liefern, steht auf der Seite Liefergebiete; die Abholung gehört nicht dazu und wird vor Ort beauftragt.

Die Platzfrage klärt sich in zwei Minuten: Ein Komposter braucht rund 1 m² ebenen Boden und einen Zugang für die Handhabung. Eine Parkplatzecke, ein Wirtschaftshof oder ein befestigter Müllstandplatz genügen. Soll der Standort auch gestalterisch wirken, erfüllt der Garten-Komposter dieselbe Funktion und fügt sich in eine Grünfläche ein: derselbe Behälter mit 450 L, also dieselbe Kapazität von 1 500 kg im Jahr, umgeben von einem runden Pflanzring mit 2 000 L. Diese 2 000 L sind die des bepflanzten Rings, nicht die der Kompostierung; dafür braucht er 5 bis 6 m² Stellfläche, während der Komposter allein unter einem Quadratmeter bleibt.
Die Checkliste vor der Entscheidung
Acht Prüfpunkte genügen für die Entscheidung, und sie passen in eine Besprechung von einer Stunde.
- Wiegen Sie das tatsächliche Aufkommen in einer repräsentativen Woche und rechnen Sie auf Ihre Öffnungstage hoch. Ein theoretischer Richtwert überschätzt fast immer, was wirklich in der Tonne landet.
- Ordnen Sie das Ergebnis den beiden Schwellen zu, auf die es ankommt: 1 500 kg im Jahr (ein Komposter) und 3 000 kg im Jahr (Grenze der Kompostierung vor Ort).
- Messen Sie die verfügbare ebene Fläche: 1 m² je Komposter, dazu ein Zugang für die Handhabung.
- Zählen Sie Ihre heutigen Lkw-Fahrten und deren vollständige Jahreskosten, Tonnenmiete und Reinigung eingeschlossen. Das ist Ihre Vergleichsbasis, nicht der Preis je Tonne.
- Prüfen Sie den Verbleib des Produkts: Wer nimmt den Kompost oder den Gärrest ab, und zu welchen Bedingungen?
- Lassen Sie sich den datierten Beleg über den Verbleib und die Jahresübersicht zusagen. Ohne sie können Sie in keinem der beiden Wege belegen, was mit Ihren Bioabfällen geschehen ist.
- Klären Sie früh, ob Ihr Vorhaben anzeige- oder genehmigungspflichtig ist: Das hängt an der behandelten Tagesmenge, und zwei volle Komposter entsprechen rund 8 kg pro Tag.
- Lesen Sie im Angebot nach, was enthalten ist und was nicht: Lieferung, erste Füllung Strukturmaterial, Schulung, Verschleißteile, Garantie.
Bleibt an einem Punkt ein Zweifel, greift die FAQ die Fragen auf, die Facility Management und Nachhaltigkeitsverantwortliche am häufigsten stellen.
Häufige Fragen
Erzeugt eine Biogasanlage Kompost?
Nein. Eine Biogasanlage erzeugt Biogas und einen Gärrest, einen feuchten Rückstand, der in geregeltem Rahmen landwirtschaftlich verwertet wird. Kompost ist das Produkt eines aeroben Abbaus: fest, stabilisiert, von Hand zu handhaben.
Genügt die Kompostierung vor Ort, um die Getrenntsammlungspflicht zu erfüllen?
Artikel 22 der EU-Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG verlangt seit dem 31. Dezember 2023, dass Bioabfälle getrennt gesammelt oder am Entstehungsort verwertet werden; in Deutschland setzen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und § 3 der Gewerbeabfallverordnung das um, in Österreich das AWG 2002. Die Verwertung am Entstehungsort ist also ein vorgesehener Weg, und kein Text schreibt ein Verfahren vor. Ob sie an Ihrem Standort genügt und welche Nachweise verlangt werden, entscheidet Ihre zuständige Behörde.
Braucht ein ABC-Komposter Strom oder einen Wasseranschluss?
Nein. Der ABC-Komposter braucht keinen Anschluss: kein Strom, kein Wasser, kein Abfluss, keine Bauarbeiten. Die mechanische Durchmischung wird von Hand betätigt.
Lassen sich Kompostierung vor Ort und Abholung kombinieren?
Ja, und das ist der Regelfall, sobald mehr anfällt, als Ihre Grünflächen aufnehmen. Der Komposter behandelt, was er fasst, den Rest übergeben Sie einem Entsorger vor Ort. Die Kompostierung senkt dabei vor allem die Menge und damit die Abholfrequenz; wie oft Sie entleeren, folgt Ihrem Aufkommen.
Ab welcher Menge sollte man zur Vergärung wechseln?
Über 3 000 kg Bioabfälle im Jahr an einem Standort, also bei zwei ausgelasteten Kompostern, ist die Kompostierung vor Ort nicht mehr die richtige Antwort. Darunter bleibt sie einfacher und weniger abhängig von einem Tourenkalender.
Wo anfangen
Fangen Sie bei der einzigen Zahl an, die entscheidet: Ihren Kilogramm im Jahr. Wiegen Sie eine repräsentative Woche, multiplizieren Sie mit Ihren Öffnungstagen und halten Sie das Ergebnis an die beiden Schwellen, 1 500 und 3 000 kg. Darunter gibt Ihnen die Online-Auslegung in wenigen Klicks die Zahl der Komposter und die Entleerungsfrequenz, kostenlos und ohne Anmeldung. Darüber sprechen Sie mit einem Vergärungsbetrieb, die fünf Angebotspositionen von oben in der Hand. Und wenn es darum geht, welcher Teil kompostiert und welcher abgeholt wird, zeigt die Seite Abholung vor Ort organisieren, wie sich beides an einem Standort verbindet.
Kostenlose Analyse, Angebot binnen 24 Stunden
Dreißig Minuten im Videocall, um zu prüfen, wo Sie bei Ihren Bioabfall-Pflichten stehen, die Lösung zu dimensionieren und Ihre Einsparungen abzuschätzen.