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Ratgeber

Gewerblicher Komposter: die 7 Kriterien, die die Wahl entscheiden

Aufkommen, Kapazität, Stahl, Durchmischung, Aufstellort, Service, Rückverfolgbarkeit: die sieben Kriterien für einen gewerblichen Komposter, mit Rechenbeispiel.

Reihe von ABC-Kompostern mit Douglasienverkleidung, aufgestellt in unserer Werkstatt in Frankreich vor dem Versand, Handkurbel auf jedem Deckel und bei einem die untere Entnahmeklappe geöffnet.

Sieben Kriterien genügen, um einen gewerblichen Komposter auszuwählen, und sie werden in dieser Reihenfolge geprüft: das Jahresaufkommen in Kilogramm, die tatsächliche Kapazität des Behälters, Material und Verschluss, die Art von Belüftung und Durchmischung, die Vorgaben des Aufstellorts, der Service rund um die Maschine, und die Rückverfolgbarkeit, die Sie bei einer Kontrolle vorlegen können. Das erste Kriterium bestimmt alle anderen: Solange Sie nicht wissen, wie viele Kilogramm Bioabfall Ihr Standort pro Jahr abgibt, bringt Sie kein Datenblatt weiter.

Zum Merken

Ein ABC-Komposter nimmt bis zu 1 500 kg Bioabfall pro Jahr auf. Darüber kommt ein zweiter hinzu, bis 3 000 kg pro Jahr; oberhalb von 3 000 kg pro Jahr ist die Kompostierung vor Ort nicht mehr die richtige Antwort. Der Komposter ist zum Kauf oder zur Miete über 48 Monate erhältlich und wird auf Palette geliefert; die Abholung beauftragen Sie bei einem Entsorger vor Ort.

Die sieben Kriterien in einer Tabelle

Kataloge stellen heraus, was sich fotografieren lässt: das Volumen in Litern, die Ausführung, manchmal ein Display. Was über den Erfolg einer Installation entscheidet, prüft man anders, mit einer geschlossenen Frage, die ein seriöser Anbieter schriftlich beantwortet.

Die sieben Kriterien für die Wahl eines gewerblichen Komposters, in der Reihenfolge, in der sie sich stellen. Ein Kriterium, das der Anbieter nicht schriftlich beantwortet, ist ein nicht erfülltes Kriterium.
KriteriumDie Frage, die entscheidetWas Sie aufhorchen lassen sollte
1. AufkommenWie viele Kilogramm Bioabfall verlassen den Standort tatsächlich pro Jahr?Ein Angebot, das ohne diese Zahl erstellt wird
2. KapazitätWie viele Kilogramm pro Jahr nimmt die Maschine auf, und nicht nur, wie viele Liter sie fasst?Eine Kapazität, die nur in Litern angegeben wird
3. BehälterWelche Blechstärke in Millimetern, welche Stahlgüte, welcher Verschluss?Das Wort „verstärkt“ ohne jede Zahl
4. Belüftung und DurchmischungMuss etwas angeschlossen werden: Strom, Wasser, Abfluss?Ein Stromverbrauch, der im Datenblatt fehlt
5. AufstellortWelches Gewicht unter Last, welche Grundfläche, welcher Zugang für die Entleerung?Kein angegebenes Gewicht unter Last
6. ServiceWer liefert das Strukturmaterial, wer repariert, wer weist die Teams ein?Ein Preis für die Maschine allein, Service separat
7. RückverfolgbarkeitWas legen Sie am Tag einer Kontrolle vor?Kein Nachweis, der vertraglich vorgesehen ist

Diese sieben Punkte wiegen nicht gleich schwer: Die letzten sechs hängen vom ersten ab. Ein Standort mit 300 kg pro Jahr und einer mit 2 800 kg stellen weder dieselben Fragen zur Tragfähigkeit noch dieselben zum Budget.

Das Aufkommen bestimmt alles Weitere

Es gibt zwei Wege zum Aufkommen: das Wiegen, das immer vorzuziehen ist, oder die Schätzung über Richtwerte, wenn nie gewogen wurde. Die Richtwerte, mit denen wir arbeiten, stammen aus den Referenzwerten der ADEME (Frankreich), abgeglichen mit den Messwerten unserer ausgestatteten Standorte in Frankreich: 0,015 kg pro Person und Bürotag, mal 1,5, wenn es eine Kaffeeküche gibt; 0,075 kg je ausgegebener Mahlzeit in der Gemeinschaftsverpflegung; 0,140 kg pro Bett und Tag in Gesundheitseinrichtungen; 0,025 kg pro Hotelfrühstück. Unsere vollständige Methode zur Auslegung beschreibt jeden Richtwert und seine Herkunft.

Eine Korrektur wiegt so schwer wie die Richtwerte selbst: die Erfassungsquote. Ein Teil des theoretischen Aufkommens erreicht den Komposter nie, weil Mahlzeiten auswärts eingenommen werden, weil die Trennung nie vollständig ist und weil die Belegschaft schwankt. Wir setzen 70 % bei Schätzungen über Richtwerte an und 100 % bei gewogenen Kilogramm. Ohne diese Korrektur legt man zu groß aus.

Die Rechnung
  • Anwesende an einem normalen Tag, Verwaltungsstandort 250 Personen
  • Büro-Richtwert 0,015 kg pro Person und Tag
  • Zuschlag für Kaffeeküche × 1,5
  • Angesetzte Arbeitstage 220
  • Theoretisches Aufkommen 1 238 kg/Jahr
  • Tatsächlich erfasster Anteil 70 %

Angesetztes Aufkommen866 kg/Jahr

866 kg pro Jahr, das ist ein einziger Komposter, denn die Aufnahmekapazität eines Behälters liegt bei 1 500 kg pro Jahr. Derselbe Standort ohne Kaffeeküche käme auf 577 kg. Eine einzige Zahl bestimmt also die Zahl der Maschinen und die Häufigkeit der Entleerungen, die Sie vor Ort beauftragen.

Der Behälter: Stärke, Güte, Verschluss

Drei Materialien teilen sich den Markt, nur eines hält einen gewerblichen Außeneinsatz das ganze Jahr aus. Polyethylen versprödet unter UV-Strahlung und setzt Nagern nichts entgegen. Holz verlangt einen Pflegeplan, den fast niemand einhält. Stahl löst beide Probleme, sofern die Stärke stimmt: Ein Blech von 0,5 bis 1 mm, wie bei metallenen Gartenboxen, bekommt beim ersten Anstoß eines Gabelhubwagens eine Delle und verformt sich unter Last, während ein Blech von 2 mm beides aushält. Die Einzelheiten stehen in unserem Vergleich Stahl, Holz oder Kunststoff.

Ein Datenblatt muss Zahlen tragen, keine Adjektive. Das des ABC-Komposters nennt einen Behälter aus Stahl S235 mit 2 mm, 450 L Kompostiervolumen, 1 000 mm Höhe bei 810 mm Durchmesser, 126,5 kg leer und ein Gewicht von 335,5 kg im beladenen Zustand. Auch die Oberflächenbehandlung ist beschrieben: Entfetten, Grundieren, Lackieren, eingebrannt in unserer Werkstatt in Albert in der Picardie.

Bei Schädlingen sollten Sie absoluten Formulierungen misstrauen. Was schützt, ist die Bauweise: ein Stahlbehälter mit geschlossenem Boden, ein voller Deckel, Einträge über eine Klappe und nie im Freien, eine Aufstellung auf festem Untergrund statt auf lockerer Erde. Manche Ausführungen tragen außen eine Verkleidung mit dekorativen Aussparungen: Sie kleidet den Behälter ein, sie ersetzt ihn nicht. Was einen Behälter wirklich rattensicher macht, haben wir gesondert beschrieben.

Belüftung und Durchmischung: was angeschlossen wird und was nicht

Ein Kompost, der schlecht riecht, ist ein Kompost, dem Luft fehlt: Die Gärung wird anaerob und bildet die Schwefelverbindungen, die Nachbarn vertreiben. Alles folgt daraus. Beim ABC-Komposter kommt die Luft über einen Belüftungskamin, der den Behälter von unten nach oben durchläuft: Die Belüftung ist durchgehend und verbraucht nichts. Die Durchmischung ist mechanisch und wird von Hand ausgelöst: Eine Förderschnecke an einer Handkurbel arbeitet die frischen Einträge ein, zwei Minuten pro Woche, ohne Umsetzen mit der Grabegabel.

Praktische Folge: Der Komposter wird nicht angeschlossen. Kein Strom, kein Wasseranschluss, kein Abfluss, keine Bauarbeiten. Das erlaubt es, ihn auf einem Parkplatz, in einem Wirtschaftshof oder auf einer Terrasse aufzustellen, ohne ein Bauvorhaben aufzusetzen, und es ist das Kriterium, das zwei Gerätefamilien am schnellsten trennt. Die elektromechanischen Lösungen und die elektrisch betriebenen Trockner verringern das Volumen über Wärme und setzen einen Anschluss, einen Verbrauch und eine eigene Wartung voraus: Das sind andere Maschinen mit anderen Betriebskosten.

Zwei Fragen genügen zur Entscheidung: Wie viel verbraucht die Maschine pro Jahr, und was geschieht bei Stromausfall? Bei einem geschlossenen Behälter mit Durchmischung von Hand nichts: Der Prozess läuft weiter, wie die Seite So funktioniert es erklärt.

Der Aufstellort: was der Standort vorgibt

Der Aufstellort wird vor der Ausführung gewählt. Drei Vorgaben lassen sich in zehn Minuten am Plan prüfen. Zuerst die Tragfähigkeit: 335,5 kg unter Last auf einem Kreis von 810 mm Durchmesser, also 0,52 m² Grundfläche, entsprechen rund 650 kg pro m². Eine Betonplatte oder ein Asphaltbelag hält das aus; eine Terrasse auf Stelzlagern, eine Dachdecke oder eine Parkhausdecke sollten Sie mit der Gebäudeverwaltung prüfen.

ABC-Komposter mit Douglasienverkleidung auf der Holzterrasse eines verglasten Bürogebäudes, die Handkurbel für die Durchmischung sichtbar auf dem Deckel, ohne jeden Strom- oder Wasseranschluss.
Terrasse einer Firmenzentrale mit Holzdielen: genau der Fall, in dem die Tragfähigkeit vor der Aufstellung von der Gebäudeverwaltung bestätigt wird. Ebene Fläche, freier Zugang vor der unteren Klappe, kein Anschluss: Der Rest lässt sich am Plan prüfen, bevor der Farbton gewählt wird.

Dann der Zugang. Die Entleerung erfolgt über eine untere Klappe in eine handelsübliche 120-L-Tonne: Diese Tonne muss vor die Klappe gefahren und voll wieder herausgezogen werden können, was Winkel ohne befahrbaren Weg ausschließt. Das erstmalige Aufstellen übernehmen Sie selbst: Der Komposter kommt montiert an, mit dem Strukturmaterial darin, und lässt sich in 15 Minuten zu zweit mit Schraubendreher und Sackkarre bewegen, ohne Hebezeug.

Schließlich die Sichtbarkeit. Im Wirtschaftshof wird der Komposter nach technischen Kriterien gewählt; am Eingang eines Hotels oder in einer öffentlichen Grünanlage wird er zum Möbelstück. Das ist der Anwendungsfall des Garten-Komposters: derselbe Komposter mit 450 L, umgeben von einem runden Pflanzring mit 2 000 L. Das Kompostiervolumen ändert sich um keinen Liter; die Grundfläche schon: 2 m Durchmesser mit dem Pflanzring, 5 bis 6 m² am Boden gegenüber 0,52 m² für den nackten Behälter, und eine Aufstellung zu dritt in 30 Minuten. Das ist die beste Veranschaulichung des zweiten Kriteriums: Der angegebene Liter sagt nichts darüber, was die Maschine aufnimmt.

Der Service rund um die Maschine

Es ist das Kriterium, das am häufigsten ans Ende einer Ausschreibung rutscht, obwohl es darüber entscheidet, was aus der Anlage wird, sobald der Neuigkeitseffekt verflogen ist. Ein Komposter funktioniert nicht allein: Er verlangt ein kohlenstoffreiches Strukturmaterial, in der Trennung eingewiesene Teams, eine gewartete Mechanik und jemanden, den man anrufen kann, wenn die verantwortliche Person den Standort verlässt.

Zum Komposter allein gehören das Strukturmaterial, das beim Start eingebracht wird, das Sensibilisierungskit (Plakate, Aufkleber, Vorsortiereimer) und die Einweisung per Videocall, die sich beliebig oft wiederholen lässt. Zwei Punkte, die Sie vor der Unterschrift kennen sollten: Das Aufstellen von der Palette übernehmen Sie selbst, und die Erfassung der Tonnagen setzt eine Wägung bei der Entleerung voraus, die Ihr örtlicher Dienstleister vornimmt. Unsere Wartungscheckliste für gewerbliche Komposter beschreibt, was in welchem Rhythmus zu prüfen ist.

Ein letzter, oft missverstandener Punkt: Was nach einigen Monaten aus dem Komposter kommt, ist kein gebrauchsfertiger Kompost, sondern ein Material am Ende der ersten Phase, das noch reifen muss. Wohin es geht, entscheiden Sie. Haben Sie eigene Grünflächen, entleeren Sie die Tonne und das Material bleibt bei Ihnen: Sie lassen es dort nachreifen. Andernfalls beauftragen Sie vor Ort einen Entsorger, ein Kompostwerk oder einen landwirtschaftlichen Betrieb, der es abholt, hygienisiert und ausbringt, und der Ihnen die tatsächlich umgeleitete Menge bestätigt. Fragen Sie jeden Anbieter, was aus dem Material wird und wer es zurücknimmt: Die Antwort sagt viel über seine Kette.

Das Budget: was tatsächlich anfällt

Bei Easy to Compost stehen zwei Wege offen: Sie kaufen den Komposter, oder Sie mieten ihn über 48 Monate, dann ist keine Investition zu aktivieren und der Aufwand bleibt im laufenden Betrieb. Geliefert wird auf Palette. Die Abholung gehört nicht zur Lieferung: Sie beauftragen sie bei einem Entsorger vor Ort, mit einem eigenen Vertrag.

Die Zahl der Entleerungen ist keine Verhandlungssache und keine freie Wahl: Sie ergibt sich aus dem Aufkommen, nach der Tabelle unten, indem Sie die erste Zeile nehmen, deren Schwelle Ihr Jahresvolumen abdeckt.

Richtwerte für die Zahl der Entleerungen bei einem Komposter, nach Jahresaufkommen. Maßgeblich ist die erste Zeile, deren Schwelle Ihr Volumen abdeckt.
JahresaufkommenEntleerungen pro JahrMonatsbetrag, alles inbegriffen
Bis 250 kg189 € netto
Bis 450 kg299 € netto
Bis 625 kg3109 € netto
Bis 750 kg4119 € netto
Bis 875 kg6139 € netto
Bis 1 125 kg9169 € netto
Bis 1 500 kg12199 € netto

Oberhalb von 1 500 kg pro Jahr kommt ein zweiter Komposter hinzu, und alles verdoppelt sich, die Anschaffung wie die Entleerungen, mit einer eigenen Schwellentabelle für zwei Behälter. Oberhalb von 3 000 kg pro Jahr bieten wir keine Kompostierung vor Ort mehr an: Das rechtzeitig zu sagen erspart eine Anlage, die schon im dritten Monat übersättigt wäre. Die Online-Auslegung wendet dieselbe Schwellenlogik an.

Die Pflichten: was Sie belegen müssen

Die getrennte Sammlung von Bioabfällen ist europaweit vorgeschrieben: Artikel 22 der Abfallrahmenrichtlinie 2008/98/EG verlangt seit dem 31. Dezember 2023 entweder die getrennte Sammlung oder die Verwertung am Entstehungsort, ohne Mengenschwelle. In Deutschland setzen das Kreislaufwirtschaftsgesetz und § 3 der Gewerbeabfallverordnung diese Pflicht für gewerbliche Abfallerzeuger um, in Österreich das AWG 2002; die Schweiz steht außerhalb der Richtlinie und kennt eine eigene Regelung. Ein Anbieter, der Ihnen noch von einer Tonnageschwelle erzählt, arbeitet mit einem überholten Rechtsstand.

Verstöße gegen die Getrennthaltungspflicht sind Ordnungswidrigkeiten, die die zuständige Behörde verfolgt. Grundlage sind in Deutschland das Kreislaufwirtschaftsgesetz und die Gewerbeabfallverordnung, in Österreich das AWG 2002, in der Schweiz ein eigenes Regelwerk. Wer zuständig ist, wie hoch das Bußgeld ausfällt und in welchen Fällen weitergehende Sanktionen greifen, richtet sich nach dem nationalen Recht Ihres Standorts.

Daraus folgt das siebte Kriterium: Eine Kontrolle gibt sich nicht mit einem sichtbaren Komposter im Hof zufrieden, sie verlangt Unterlagen. Dienstleistungsvertrag, Abholbelege, datierte Mengen, endgültiger Verbleib des Materials. Prüfen Sie im Angebot Ihres örtlichen Dienstleisters, wer sie ausstellt und in welchem Rhythmus; was aus dem Material wird, beschreibt wohin mit dem eigenen Kompost.

Die Checkliste vor der Unterschrift

Zehn Fragen, schriftlich gestellt. Ein ehrliches Datenblatt beantwortet die meisten, ohne dass man sie stellen muss; eine ausbleibende Antwort ist bereits eine Antwort.

  • Nennt das Angebot mein Jahresaufkommen in Kilogramm, und auf welcher Grundlage wurde es geschätzt?
  • Ist die Kapazität in aufgenommenen Kilogramm pro Jahr angegeben und nicht nur in Litern?
  • Ist die Blechstärke in Millimetern angegeben und die Stahlgüte benannt?
  • Stehen Leergewicht und Gewicht unter Last im Datenblatt, um die Tragfähigkeit des Bodens zu prüfen?
  • Verlangt der Betrieb einen Stromanschluss, einen Wasseranschluss oder einen Abfluss?
  • Erfolgt die Entleerung in eine handelsübliche 120-L-Tonne, ohne herstellereigenes Gefäß?
  • Wer liefert das Strukturmaterial, und ist die Nachlieferung enthalten?
  • Sind Teile und Arbeitszeit der Wartung enthalten, oder werden sie je Einsatz berechnet?
  • Was geschieht mit dem Material, das den Komposter verlässt, und wer nimmt es zurück?
  • Welche Nachweise zur Rückverfolgbarkeit erhalte ich, und in welchem Rhythmus?

Die letzten vier sortieren am schnellsten: Sie trennen einen Gerätehändler von einem Dienstleister.

Häufige Fragen

Welche Kapazität braucht ein gewerblicher Komposter für 100 Bürobeschäftigte?

Ein einziger Behälter genügt bei Weitem. Mit einer Kaffeeküche und 220 Arbeitstagen erzeugen 100 Personen rund 347 kg erfasste Bioabfälle pro Jahr, also weniger als ein Viertel der Jahreskapazität eines ABC-Komposters, der bis zu 1 500 kg aufnimmt. Bei diesem Aufkommen fallen wenige Entleerungen pro Jahr an, die Sie vor Ort beauftragen.

Braucht ein gewerblicher Komposter Strom oder Wasser?

Das hängt von der Gerätefamilie ab. Der ABC-Komposter wird nicht angeschlossen: kein Strom, kein Wasser, kein Abfluss, keine Bauarbeiten. Die Luft zirkuliert über einen Belüftungskamin, und die Durchmischung wird von Hand ausgelöst, über eine Handkurbel. Die elektrisch betriebenen Trockner dagegen verlangen einen Anschluss und verbrauchen das ganze Jahr über Strom: Das ist der erste Punkt, den man in einer Ausschreibung klären sollte.

Kaufen oder mieten: was ist bei einem gewerblichen Komposter besser?

Beides ist möglich: Der Komposter ist zum Kauf und zur Miete über 48 Monate erhältlich, die Wahl liegt bei Ihnen. Geliefert wird auf Palette. Die Abholung ist nicht Teil der Lieferung; sie wird vor Ort beauftragt.

Ab welcher Menge ist Kompostierung vor Ort nicht mehr geeignet?

Oberhalb von 3 000 kg Bioabfall pro Jahr. Bis 1 500 kg genügt ein Komposter; zwischen 1 500 und 3 000 kg stellt man einen zweiten auf, und der Aufwand verdoppelt sich. Darüber gehört das Aufkommen in eine industrielle Behandlungskette, und eine Anlage vor Ort wäre schon in den ersten Monaten übersättigt.

Wo anfangen

Nehmen Sie die sieben Kriterien der Reihe nach und überspringen Sie das erste nicht. Eine repräsentative Woche Wiegen, oder einige Minuten Schätzung über Richtwerte, liefern die Zahl, die alles Weitere entscheidet: Zahl der Behälter, Häufigkeit der Entleerungen, und die ehrliche Antwort auf die Frage, ob Kompostierung vor Ort zu Ihnen passt.

Die Online-Auslegung geht diesen Weg in derselben Reihenfolge: Sie schätzt das Aufkommen anhand Ihrer Beschäftigtenzahl, Ihrer Gedecke oder Ihrer Betten und leitet daraus die Auslegung ab, ohne vorheriges Formular. Rechnen Sie mit wenigen Minuten. Wenn Sie mehrere Standorte verantworten, zeigt der Rollout von Decathlon über sein Filialnetz dieselbe Entscheidung, Filiale für Filiale wiederholt.

Kostenlose Analyse, Angebot binnen 24 Stunden

Dreißig Minuten im Videocall, um zu prüfen, wo Sie bei Ihren Bioabfall-Pflichten stehen, die Lösung zu dimensionieren und Ihre Einsparungen abzuschätzen.